Diagnostik

Dynamische Nierenszintigraphie


Bei der dynamischen Nierenszintigraphie geht es um die Darstellung der Nierendurchblutung, Darstellung der Abflussverhältnisse und um die Ermittelung der MAG-3 – Clearance.

Für diese Untersuchung kommt der Tracer MAG –3 (Mercaptoacetyltriglycin) zum Einsatz.

Vor Untersuchungsbeginn muss der Patient ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen haben. (Etwa 1 Liter 1 Stunde vor Untersuchungsbeginn) Da bei dieser Untersuchung die Abflussverhältnisse aus den Nieren in die Harnblase beurteilt werden, wird der Patient unmittelbar vor Untersuchungsbeginn zur Toilette geschickt um die Harnblase zu entleeren.

Zur Sicherung der Untersuchungsqualität ist es besonders wichtig, dass der Patient während der gesamten Untersuchung, die etwa 45 Minuten dauern wird, ruhig und entspannt in Rückenlage liegen kann.

Nach legen von zwei venösen Zugängen wird über einen der radioaktive Tracer injiziert und die Aufnahme der Nierenfunktion wird direkt gestartet. Im Verlaufe dieser Aufnahme wird ggfs. Furosemid (Lasix) gespritzt. Furosemid (Lasix) beschleunigt die Ausscheidung des radioaktiven Tracers.

Im weiteren Verlauf der Untersuchung wir über den zweiten venösen Zugang zweimal Blut abgenommen. Im Anschluss an die erste Aufnahme, die etwa 30 Minuten dauert, wird der Patient erneut gebeten, die Blase zu entleeren. Im direkten Anschluss erfolgt noch eine etwa 5 – minütige statische Aufnahme der Nierenbeckenregion.

Nach Abschluss aller notwendigen Aufnahmen erfolgt unmittelbar die Auswertung der Untersuchung und die Besprechung der Untersuchungsergebnisse. Ggfs. besteht die Möglichkeit, dass sie während der Auswertung die Praxis für etwa 30 Minuten verlassen können.