Diagnostik

Statische Nierenszintigraphie


Bei der statischen Nierenszintigraphie geht es um die Darstellung der Nierenrinde. Dabei besonders um die Darstellung von kleinen umschriebenen Defekten und um Erfassung von Nierenparenchym mit vergleichsweise geringerer Funktion (bei z.B. dystopen Nieren oder Hufeisennieren)

Für diese Untersuchung kommt der Tracer DMSA (Dimercaptobernsteinsäure) zum Einsatz.

Zum Untersuchungsbeginn erhält der Patient über einen venösen Zugang das radioaktive Medikament injiziert. Nach einer Einwirkzeit von etwa 1 – 4 Stunden werden die Aufnahmen der Nierenbeckenregion vorgenommen, diese dauern etwa 30 – 45 Minuten.

Kurz vor Beginn der Aufnahmen wird der Patient, zur Sicherung der Untersuchungs- und Bildqualität dazu aufgefordert die Harnblase zu entleeren. Während der Aufnahmen ist es besonders wichtig, dass der Patient über den gesamten Untersuchungsverlauf ruhig und entspannt in Rückenlage liegen kann.

Je nach Darstellung der Nierenrinde können auch noch Spätaufnahmen etwa 24 Stunden nach Injektion notwendig werden. Sollten noch weitere Spätaufnahmen notwendig sein, wird der Patient zum Ende der Aufnahmen darüber informiert.