PET/CT

Atemtriggerung

Durch die Atmung bewegen sich interne Strukturen bis zu 3cm in allen Richtungen. Diese komplexe Bewegung lässt Tumoren bei statischen Akquisitionen verwischen und reduziert damit ihren Kontrast zum umgebenden Gewebe. Der Kontrast kleiner, wenig speichernder Tumore kann so unter die Erkennbarkeitsgrenze "verschmiert" werden.

Die atemgetriggerte Akquisition erfasst die Bewegung und bewahrt den Tumor-zu-Untergrund-Kontrast.

Die atemgetriggerte PET/CT-Akquisition verbessert die Detektierbarkeit kleiner Läsionen im Thorax beträchtlich. Zusätzlich zu dieser zuverlässigen Diagnostik kann der Tumor genauer abgegrenzt und dessen SUV (Standard Uptake Value) präziser bestimmt werden.

Für die Strahlentherapie ergibt sich durch eine präzisere Definition des zu bestrahlenden Gebietes die Option, eine intensitätsmodulierte Dosisverteilung so zu gestalten, dass eine höhere Wirksamkeit durch mehr Dosis im Target und weniger Dosis im gesunden Gewebe erreicht wird.