Diagnostik

Skelettszintigraphie

Bei der Skelettszintigraphie handelt es sich um eine Methode, die den Stoffwechsel des Knochens untersucht, um anhand gesteigerten oder verminderten Stoffwechsels Erkrankungen des Skelettsystems darzustellen. Der große Vorteil der Methode ist ihre Möglichkeit, das gesamte Skelettsystem von der Schädelkalotte bis zum Fußskelett im Rahmen einer einzigen Untersuchung evaluieren zu können.

So ist die Methode insbesondere geeignet, entzündliche Knochen- und Gelenkerkrankungen wie z.B. eine rheumatoide Arthritis oder auch einen Morbus Sudeck zu evaluieren. Daneben können knöcherne Ursachen von Schmerzen ebenso dargestellt werden wie eventuelle Lockerungsprozesse bei künstlichen Gelenkimplantaten. Die Methode ist insbesondere auch geeignet, um den metastatischen Befall des Knochens nachzuweisen oder auszuschließen, da dies hier mit der Skelettszintigraphie deutlich früher gelingt, als es mit der Röntgen-Diagnostik möglich ist.

Die Untersuchung ist aufgrund der Trägheit des Stoffwechsels des Knochens etwas zeitaufwendiger. Nach einem initialen Gespräch zur Indikationsstellung und Durchführung der Untersuchung erfolgt eine intravenöse Applikation des Kontrastmittels, welches schwach radioaktiv ist. In diesem Zusammenhang wichtig ist es zu wissen, dass die Strahlenbelastung deutlich geringer ist als vergleichbare z.B. tomographische Aufnahmen und auch Nebenwirkungen wie z.B. allergische Reaktionen nicht auftreten. Die Substanz wird infolge langsam im Knochen angereichert. Der Patient wird aufgefordert viel zu trinken, um nicht-angereichterte Testsubstanz zügig zur Ausscheidung zu bringen. Nach einem Zeitintervall von 2-3 Stunden erfolgt dann die eigentliche Aufnahme der Bilder auf der Gamma-Kamera. Wichtig ist es dabei zu wissen, dass die Strahlenbelastung aus der Spritze selber her definiert ist und die Zahl der Bilder, die infolge aufgenommen wird, an dieser Strahlenbelastung nichts ändert. Die Gamma-Kamera misst lediglich die Radioaktivitätsverteilung im Körper. Die Aufnahmen dauern typischerweise etwa 20-30 Minuten für die Ganzkörper-Darstellung des Skelettsystems. In der Regel erfolgt ergänzend auch noch eine dreidimensionale Evaluierung besonders interessierender Regionen.


Dreidimensionale Evaluierung [SPECT]












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