Therapie

Minimalinvasive Gelenktherapie, RSO


Die Radiosynoviorthese gibt es bereits seit 4-5 Jahrzehnten und zählt zu den effizientesten Methoden der nicht invasiven lokalen Therapie von chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen.

Ambulant und stationär betreuen und behandeln wir Patienten mit degenerativen und entzündlichen Veränderungen des Gelenksystems. Die Radiosynoviorthese (RSO) kann durch die Applikation geringer Mengen einer radioaktiven Substanz in das Gelenk Entzündungsprozesse lokal therapieren. Dies wird erreicht durch die Bestrahlung der entzündeten Gelenkschleimhaut (Synovia). Die Methode eignet sich grundsätzlich bei fokal betonten Gelenkentzündungen (Arthritiden) und nach kritischer Indikationsstellung auch bei reaktiven Entzündungen auf Basis degenerativer Veränderungen (Arthrosen).

In den genannten Gebieten lassen sich oft deutliche und anhaltende Verbesserung der klinischen Situation, speziell der Schmerzen erzielen. Insbesondere auch bei multiplem Gelenkbefall und der Notwendigkeit einer medikamentösen Behandlung können die klinisch führenden Gelenke behandelt werden, um ggf. eine Reduktion der zusätzlich einzunehmenden Medikationsdosen zu erzielen. Die Therapie wird regelhaft ambulant durchgeführt. Nachdem bei manchen Patienten die häusliche Versorgung im Anschluss an die Therapie, die infolge einige Tage Schonung benötigt, nicht gewährleistet ist, kann die Therapie auch im stationären Umfeld erfolgen.


Voruntersuchung

Die 3-Phasen-Knochenszintigraphie


Bevor die Therapie an den betreffenden Gelenken durchgeführt werden kann, muss eine Voruntersuchung beim Nuklearmediziner erfolgen. Für die Voruntersuchung werden alle bereits vorhandenen Röntgen-, Magnetresonanz- oder Ultraschallaufnahmen benötigt. Bei der Voruntersuchung wird je nach Bedarf auch eine Gelenkszintigraphie durchgeführt, durch diese wird überprüft, welche Gelenke mittels Radiosynoviorthese therapiert werden können und wie Erfolg versprechend die Durchführung sein kann.

Bei der Knochenszintigraphie handelt es sich um eine hochempfindliche Methode zum Nachweis von Entzündungen in Gelenken und Veränderungen in den knöchernen Bereichen. Aus diesem Grund eignet sich die Knochenszintigraphie ideal zur Planung einer Radiosynoviorthese. Für die Durchführung der Knochenszintigraphie wird ein schwach radioaktiver Tracer in eine Vene gespritzt. Der verwendete Tracer reichert sich vermehrt in den entzündeten Gelenken an.



Terminvergabe Voruntersuchung


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3-Phasen-Skelettszintigraphie
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Terminvergabe Therapie


Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag

Gelenktherapie
Radiosynoviorthese, RSO
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